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4  Von Zombanimals zur Essenz der
Künstlichen Intelligenz

Nach einer Beschreibung gängiger KI-Techniken zur Modellierung von Intelligenz kommen die Autoren zum Schluss, dass auch in Robotern verwirklichte, wissensbasierte Agenten Zombies wären, also kein "‘genuines, inneres Leben"’ hätten, dass es mit keiner Qualität des Fühlens verbunden wäre, so eine Kreatur zu sein. Dies mag einleuchtend erscheinen, wenn man annimmt, dass wissensbasierte Agenten eine fest vorgegebene Regelmenge hätten, die ihr Verhalten steuert und dass sie nur reflexartig auf ihre Umgebung reagieren. Aber wenn man davon ausgeht, dass der Agent einem ständigen Informationsstrom aus der Umgebung unterliegt und selbst bei Fehlen desselben der Agent durch Berechnungen versucht, neue Regeln aus gespeicherten Fakten zu erstellen (durch induktive Lernverfahren), dann lässt sich dieses Argument nicht mehr so ohne weiteres halten.


Copyright   ©  2002   Markus Mottl  ⟨markus.mottl@gmail.com
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